Das „versunkene Land von Saeftinghe“ hat eine reiche Geschichte und birgt viele interessante archäologischen Funde. Aber man kann nicht einfach so auf die Suche gehen oder graben: Die Untersuchungen sind nämlich an ein strenges Protokoll gebunden und erfolgen ausschließlich durch Lizenznehmer und Mitarbeiter der Stiftung „Kulturelles Erbe Seeland“ (“Stichting Cultureel Erfgoed Zeeland”).

Sie werden von der „Archäologischen Arbeitsgruppe Hulst“ (“Archeologische Werkgroep Hulst”) koordiniert, die nach dem Grundprinzip verfährt, nur Objekte, die auf natürliche Weise an die Oberfläche tauchen (z. B. durch die Wirkung der Gezeiten) und sonst verloren gehen, gesammelt und dokumentiert werden. Der Rest bleibt so im Boden erhalten. Ein Teil der Funde, die allesamt Eigentum der Provinz Seeland sind, kann im Besucherzentrum Saeftinghe besichtigt werden.