Die Sandbänke von Valkenisse nördlich von Saeftinghe stellen den wichtigsten Rastplatz für Seehunde im östlichen Teil der Westerschelde dar. Bei Flut jagen sie regelmäßig in den Wasserrinnen von Saeftinghe und werden dort gelegentlich auch ruhend beobachtet. Zu den sonst vorkommenden Säugetieren gehören Wanderratte, Bisamratte, Wildkaninchen, Feldhase und Rotfuchs. In der Brutsaison 2012 wurde die Zahl der erwachsenen Füchse auf 15 bis 30 Individuen geschätzt. Der Fuchs scheint eine große Wirkung auf einige Vogelpopulationen zu haben; insbesondere Koloniebrüter wie Gänse und Enten sind anfällig für Gelegeplünderung. Diese Arten haben sich einigermaßen angepasst, indem sie am nördlichen Rand des Gebiets brüten, wo sich weniger Füchse aufhalten. Obwohl regelmäßig Füchse bei Springfluten ertrinken – sowohl junge Füchse in ihren Bauen (im Deichvorland) als auch vom Hochwasser überraschte adulte Tiere – hat dies kaum Auswirkungen auf ihre Population, da deren Territorien rasch durch zuziehende Füchse von den Poldern oder durch junge Füchse aus den höher gelegenen, sicheren Teilen Saeftinghes übernommen werden. Da im Deichvorland so viel Nahrung zur Verfügung steht, nehmen Füchse dort die Hochwassergefahr in Kauf.

Vos, toppredator van Saeftinghe

Fuchs